Hallo Mädchen!

Hallo Birgit!

Wollte mich nur kurz mal mit unserer "Erfolgsgeschichte" melden. Letzten Sonntag ist unsere Tochter gesund auf die Welt gekommen. Es war dann tatsächlich eine Hausgeburt und wir sind ziemlich happy mit der Erfahrung.

 

Am Sonntag um 3 in der Früh sind die Übungswellen regelmäßig geworden und ich hab mir gedacht "jetzt gehts los". Habs dann aber doch recht schnell geschafft die Aufregung und Vorfreude zu verdrängen, mich noch so richtig zu entspannen und bis 7 in der Früh (mehr oder weniger) zu schlafen. Hab dann mal meine Mann aufgeweckt, bin duschen gegangen und hab die Hebamme angerufen. Die war um 9 da, hat alles kontrolliert und gemeint die Wehen sind zwar regelmäßig (4-5 Minuten) aber noch zu wenig intensiv, wir sollen noch spazieren gehen. Haben wir dann auch gemacht. Ich hab auch noch was gegessen und dann dank Regenbogenentspannung noch bis ca 13:00 zumindest gedöst. Die Wehen sind dann sehr schnell intensiver geworden, um ca 13:30 ist die Fruchtblase aufgegangen und die Wehen intensiv und im 2 Minutenabstand gekommen. Sie haben dann auch weh getan - komischerweise aber in den Beinen, kaum im Bauch. Vermute mal, dass ich im Bauch besser atmen kann als in den Beinen ;) Aber trotzdem, obwohl es nicht angenehm war sind Regeschmerzen ca gleich "schlimm" und ich konnte mich dazwischen gut entspannen, also es war recht gut erträglich. Jedenfalls hab ich die Hebamme wieder angerufen, sie war um ca 14:00 wieder da. Die Geburtswehen dauerten dann ca 15-20 Minuten (wie viele es waren hab ich nicht gezählt...). Sie waren intensiv aber ich hab sie als nicht schmerzhaft empfunden - mehr als "sportliche" Anstrengung, die J-Atmung hat auf jeden Fall in dem Moment völlig Sinn gemacht und gut funktioniert. Und um 15:03 war unsere Tochter dann auch schon da.

Also alles zusammen hat die Geburt ca 12h gedauert, 1 1/2 davon waren intensiv aber gut erträglich. Ich hatte anschließend keine Kreislaufprobleme und war soweit auch wieder fit. Dammriss hatte ich zwar keinen, dafür hab ich seitlich 4 Stiche (die Kleine hatte die Hand beim Gesicht, das dürft dann doch zu viel gewesen sein). Mittlerweile ist aber schon alles wieder soweit verheilt, ich kann wieder normal sitzen und gehen und der Riss hat mir eigentlich kaum Probleme gemacht.

Ich bin überzeugt, dass mir Hypnobirthing geholfen hat, vor allem dabei mich immer wieder zu entspannen und "runter zu kommen". In dem Sinn danke fürs Lehren!

Dieser Bericht stammt von Mädchens Mama und darf nur auf dieser Website veröffentlich werden. Weitere Veröffentlichungen sind nicht zulässig!