Franziska ist da!

Liebe Birgit, unsere Franziska kam am 03. September 2012 in Wels mit 3195 g und 48 cm zur Welt und macht meinen Mann und mich zu sehr stolzen Eltern!

Ich sah der ganzen Geburt immer eher ruhig entgegen, da in meiner Familie die Geburten immer eher rasch verliefen und ich das Gefühl hatte, dass es sicher gut klappen wird. Ich besuchte somit eher aus Neugier den Hypnobirthing-Kurs. Mein Mann konnte dem ganzen nicht soviel abgewinnen, ging aber brav in den Kurs mit. Ich übte dann zu Hause immer alleine und hörte mir jeden Tag zumindest eine Nummer der beiden CD´s an. Dies machte ich immer als Mittagsentspannung und fand so eigentlich fast immer Platz in meinem Tagesablauf.

Ich hatte die ganze Schwangerschaft über keine Probleme und so besuchten wir auch am 02. September noch das Volksfest in Wels. Die Krankenhaustasche hatten wir nicht mit, weil ich dachte das Baby lässt uns noch etwas länger warten.

Die Blase öffnete sich gegen 16:15 Uhr – da wir schon in Wels waren und wir dieses Krankenhaus ausgesucht hatten, hatten wir noch etwas Zeit. So kauften wir uns noch etwas zu essen und um ca. 17:30 waren wir im Krankenhaus. Die Hebamme bestätigte uns, dass es sich um Fruchtwasser handelte und so durfte ich ein Bett auf der Station beziehen. Laut dem Wehenschreiber vermutete sie, dass die Geburt aber nicht eingeleitet werden müsste, weil sich schon leichte Wehen abzeichneten. Der Muttermund wurde zu diesem Zeitpunkt noch nicht kontrolliert. Ich spürte zu diesem Zeitpunkt noch kaum etwas.

Um 20:00 wurde das nächste Mal kontrolliert – der Wehenschreiber zeichnete nichts auf, aber nun spürte ich schon öfter ein Ziehen, welches sich aber wie leichte Regelschmerzen anfühlte. Die Hebamme meinte, dass wir sicher nicht vor dem nächsten Tag mit der Geburt rechnen konnten, ich sollte schauen, dass ich die Nacht über schlafen kann und sonst sollte ich mir Medikamente zum Schlafen holen. Mein Mann fuhr um 21:00, nach dem wir noch draußen etwas spazieren waren, nach Hause. Im Zimmer las ich noch etwas.

Um 22:00 wurden die Wehen etwas mehr und ich begann die Hypnobirthing-CD zu hören. Ich schlief immer wieder mal ein, wurde aber bei den Wehen wieder wach. Um Mitternacht beschloss ich, mir etwas zum Schlafen zu holen, da die Ruheatmung und die langsame Atmung nicht mehr so gut funktionierten und ich auch nicht mehr alleine sein wollte. Der Abstand der Wehen war bei ca. 6 Minuten. Der Wehenschreiber zeichnete noch immer nichts auf. Nachdem die Hebamme den Raum verlassen hatte, gingen die Wehen stark los. Ich läutete der Hebamme, sie kontrollierte den Muttermund und schon riefen sie meinen Mann an und die Ärztin legte mir sofort einen Zugang. Erst im Kreißzimmer wurde mir mitgeteilt, dass der Muttermund schon ganz offen war.

Mein Mann schaffte es noch gerade rechtzeitig und war um 01:05 Uhr im Krankenhaus, wo dann auch gleich die Presswehen losgingen und um 01:35 Uhr war unsere kleine Franziska auf der Welt. Sie war ganz fit und schrie zwei Stunden durch, vermutlich gings etwas schnell für sie. Die Nachgeburt war kaum merklich für mich und Geburtsverletzungen trug ich auch keine davon. Alles in allem eine Schwangerschaft und auch eine Geburt, wie man sich das nur wünschen kann.

Dieser Bericht stammt von Franziska's Mama und darf nur auf 
dieser Website veröffentlich werden. Weitere Veröffentlichungen sind nicht zulässig!